AM | A-M | All-F | ARNEO | AS | ASED | D | DC | E | ED | Super ED | FC | FF | FL | G | HRI | IF | IZ | M | MA | ML | Multi-FS | N | PF | PZ | RD | RF | S-Line | SIC | SR | SSVCM | STM | SWM | VR
AM - Modus (Autofokus mit Priorität der manuellen Scharfeinstellung)
Wie beim M/A-Modus ermöglicht auch dieser Modus, jederzeit manuell in die automatische Fokussierung einzugreifen. Die Umschaltung erfolgt aber mit reduzierter Empfindlichkeit, sodass eine versehentliche Deaktivierung des AF verhindert wird.
A-M - Schalter
Ein Element, das den Fokussierring während des Autofokus sperrt und gleichzeitig ein ähnliches Verhalten wie bei einem Objektiv mit manueller Fokussierung bei ausreichender Belastung im manuellen Fokusmodus ermöglicht, wenn der Fokussierring gedreht wird. Die Fokusringe am AF-S DX NIKKOR 18-55 mm f/3,5-5,6G VR, AF-S DX Zoom-Nikkor ED 18-55 mm f/3,5-5,6G und AF-S DX Zoom-Nikkor ED 18-55 mm f/3,5-5,6GII drehen sich während des Autofokus.
All-F- Fokussiersystem aller Elemente
Dies ist ein System, bei dem sich alle Linsenelemente beim Fokussieren bewegen. Die Gesamtlänge des Objektivs ändert sich mit der Fokussierung. Dieses System trägt dazu bei, den Objektivtubus kleiner zu machen, da kein Bewegungsraum im Objektiv geschaffen werden muss.
ARNEO - ARNEO-Vergütung
Die ARNEO-Vergütung ist eine Antireflexbeschichtung, die bei senkrecht auf die Linsenoberfläche auftreffendem Licht für eine extrem geringe Reflexion sorgt. Dank Nikon-eigener Dünnschicht-Fertigungstechnologie und optimierter Algorithmen ermöglicht dieses System klare, brillante Bilder mit minimiertem Auftreten von Geisterbildern und Streulicht, selbst dann, wenn sich eine Lichtquelle im Bildfeld befindet.
AS - Asphärische Linsen
Nikon hat das erste Foto-Objektiv mit asphärischen Linsen 1968 eingeführt. Aber wodurch zeichnen sie sich aus? Asphärische Linsen eignen sich besonders gut zur Korrektur des Öffnungsfehlers und anderer Abbildungsfehler, die insbesondere bei offener Blende auftreten. Auch für die Verzeichnungskorrektur bei Weitwinkelobjektiven sind sie nützlich. Darüber hinaus ermöglicht die Verwendung von asphärischen Linsen einen leichteren und kleineren Objektivaufbau.
ASED - Aspherical ED-Glas
ED-Glas (besonders niedrige Dispersion) minimiert Farbsäume. Bei asphärischen Objektiven ist mindestens eine Linsenoberfläche asphärisch geschliffen. Dieser Linsentyp liefert eine überragende Abbildungsqualität, indem die Vorteile von ED-Glas und asphärischer Linse kombiniert werden. So werden verschiedene Abbildungsfehler wie Farbquerfehler und Koma im Randbereich des Bildfelds sowie Verzeichnung und Öffnungsfehler verringert. Da die Farbfehler-Korrektureigenschaften von ED-Glas und asphärischer Linse in einer Linse vereint sind, trägt dieser Linsentyp auch zu kompakten Objektivkonstruktionen bei.
D - NIKKOR-Objektiv vom Typ D
NIKKOR-Objektive vom Typ D und G übermitteln Informationen über die Entfernungseinstellung an das Kameragehäuse. Diese Information erhöht die Präzision der 3D-Color-Matrixmessung II und der i-TTL-Blitzbelichtungssteuerung. D-NIKKOR-Objektive verfügen über einen Blendenring und somit über eine erweiterte Kompatibilität mit alten Kameragehäusen. Sie unterstützen aber ebenso die moderne und präzise Blendensteuerung mit kameraseitiger Blendeneinstellung.
DC - AF DC-NIKKOR-Objektive – einzigartige NIKKOR-Objektive für einzigartige Porträts
DC-NIKKOR-Objektive (Defocus Image Control; Steuerung der Bildunschärfe) gestattet die gezielt kontrollierte Weichzeichnung des Vorder- oder Hintergrunds einer Aufnahme durch Einflussnahme auf die sphärische Aberration.
E - Elektromagnetischer Blendenmechanismus
Ein elektromagnetischer Blendenmechanismus im Objektivsteuert die Blendenlamellen direkt mit einem Servo an. Dies sorgt für einebesonders hohe Präzision und Konsistenz der Belichtung, was sich vor allem beischnellen Serienaufnahmen bezahlt macht. Bei herkömmlichen Objektiven, inklusive Typ G und D,erfolgt die Ansteuerung der Blendenlamellen vom Kameragehäuse aus über einemechanische Kupplung.
ED - Glas
Nikon hat ED-Glas (Extra-low Dispersion, besonders niedrige Dispersion) mit dem Ziel entwickelt, die Produktion von Objektiven mit erstklassiger Schärfe und Farbkorrektur durch Minimierung von Farbfehlern zu ermöglichen.
Einfach ausgedrückt sind diese Farbfehler eine Folge des vom Prisma bekannten Effekts, dass Licht unterschiedlicher Farbe beim Übergang von Luft in Glas oder umgekehrt unterschiedlich stark gebrochen wird (diesen Effekt nennt man »Dispersion«). Nikon-Ingenieure haben durch die Entwicklung von ED-Glas (Extra-Low Dispersion; besonders geringe Dispersion) einen optischen Werkstoff geschaffen, mit dem Farbfehler besonders effektiv korrigiert werden können, der aber andererseits keinen der Nachteile aufweist, den zuvor hierfür verwendete Materialien hatten (z. B. mechanische Instabilität oder Änderung der optischen Eigenschaften bei Temperaturschwankungen). ED-Glas weist einerseits eine nur geringe Dispersion auf, zum anderen ist diese »anomal«, was bedeutet, dass die Regenbogenfarben in Vergleich zu »normalem« Glas in umgekehrter Reihenfolge auftreten. Durch geschickte Kombination von ED-Glas und herkömmlichen Glastypen wird eine Reduzierung von Farbfehlern auf ein Minimum möglich.
Super ED
Nikon hat außerdem Super ED-Glas entwickelt, das sich durch noch geringere Dispersionseigenschaften und eine extrem hohe Leistung bei der Reduzierung des sekundären Spektrums auszeichnet, um die chromatische Aberration sowie andere Objektivfehler noch weiter zu minimieren.
FC - Fluorvergütung
Nikons Fluorvergütung ist staub-, wassertropfen-, fett- und schmutzabweisend, sodass sich entsprechende Partikel problemlos von der Objektivoberfläche entfernen lassen. Dank der original Nikon-Technologie ist eine höhere Stabilität und Abblätterungsfestigkeit gewährleistet. Verglichen mit ähnlichen Vergütungen anderer Hersteller verhindert die Fluorvergütung effizienter ein Verkratzen der Objektivoberfläche bei häufigem Reinigen und bleibt langfristig intakt. Die Antireflexeigenschaft trägt zudem zur Aufnahme brillanter Bilder bei.
FF -Vordergruppen-Fokussiersystem
Dies ist ein System, bei dem Linsenelemente in mehrere Gruppen unterteilt sind und sich die vordere Gruppe beim Fokussieren bewegt. Die Gesamtlänge des Objektivs ändert sich mit der Fokussierung. Dieses System trägt dazu bei, den Objektivtubus kleiner zu machen, da kein Bewegungsraum im Objektiv geschaffen werden muss. Außerdem kann die Fokussiergeschwindigkeit des AF-Objektivs erhöht werden, da das Gewicht der Fokussiergruppe reduziert werden kann.
FL - Fluoritlinse
Fluorit ist ein monokristallines optisches Material, das über einen hohen Transmissionsgrad sowohl im infraroten als auch ultravioletten Bereich des Lichtspektrums verfügt. Mit seinen hervorragenden anomalen Dispersionseigenschaften sorgt Fluorit dafür, dass das sekundäre Spektrum und die Farbfehler innerhalb des sichtbaren Lichtspektrums effektiv kompensiert werden, was bei längeren Brennweiten schwieriger ist. Es ist auch erheblich leichter als optisches Glas, was die Konstruktion leistungsstarker Objektive bei verhältnismäßig geringem Gewicht ermöglicht.
G - NIKKOR-Objektiv vom Typ G
G-NIKKORE haben keinen Blendenring. Die Blendeneinstellung erfolgt am Kameragehäuse.
HRI - Glas
HRI-Glas weist besonders hohe Brechzahlen (High Refractive Index) von 2,0 oder mehr auf, sodass eine einzige Linse aus diesem Werkstoff so effektiv ist wie mehrere Linsen aus herkömmlichen optischen Glastypen. Zudem eignen sich HRI-Glas-Linsen hervorragend zur Korrektur von Bildfeldwölbung und Öffnungsfehler. Mit HRI-Glas können daher hervorragende optische Leistungen in einem noch kompakteren Gehäuse erzielt werden.
IF - Innenlinsen-Fokussiersystem (IF)
Dies ist ein System, bei dem Linsenelemente in vordere, mittlere und hintere Gruppen unterteilt sind und sich nur die mittlere Gruppe beim Fokussieren bewegt. Die Gesamtlänge des Objektivs ändert sich beim Fokussieren nicht. Die AF-Geschwindigkeit kann für Zoomobjektive und Teleobjektive erhöht werden, da das Gewicht der Fokussiergruppe reduziert werden kann.
IZ - Interner Zoom-Mechanismus
Dies ist ein System, bei dem Linsenelemente in vordere, mittlere und hintere Gruppen unterteilt sind und sich nur die mittlere Gruppe beim Fokussieren bewegt. Die Gesamtlänge des Objektivs ändert sich beim Fokussieren nicht. Die AF-Geschwindigkeit kann für Zoomobjektive und Teleobjektive erhöht werden, da das Gewicht der Fokussiergruppe reduziert werden kann.
M - Meso-Amorphe Beschichtung
Die mesoamorphe Beschichtung unterdrückt Reflexe und Streulicht, die durch Lichteinfall aus allen Richtungen verursacht werden, einschließlich des Lichteinfalls von schräg und senkrecht in das Objektiv, bis zum Äußersten und stellt die höchste Antireflexionsleistung in der Geschichte des NIKKOR dar. Bei diesem Beschichtungssystem werden amorphe Partikel nach dem Zufallsprinzip miteinander verbunden und überlagert, um eine große Anzahl von Luftspalten, so genannte Mesoporen, zu erzeugen. Die vielen Lücken innerhalb der Beschichtung bilden eine ultrafeine mesoporöse Struktur, die einen außergewöhnlich niedrigen Brechungsindex erreicht. Zusätzlich wird eine hochpräzise Basisbeschichtung verwendet, um den Antireflexionseffekt weiter zu verbessern.
M/A - Modus
AF-S-NIKKOR-Objektive weisen den Nikon-exklusiven M/A-Modus auf, mit dem praktisch verzögerungsfrei zwischen automatischem und manuellem Scharfstellen gewechselt werden kann – selbst im Autofokusbetrieb und unabhängig vom verwendeten AF-Modus.
ML - Meniskus-Schutzlinse
Ein gekrümmtes Meniskus-Schutzglaselement wird vor dem Objektiv installiert, um Geisterbilder zu minimieren, indem das vom Bildsensor oder Film und dem Schutzglas reflektierte Licht gestreut wird. Die Verwendung einer Meniskus-Schutzlinse gewährleistet ein klares Bild mit wenig Geisterbildern
Multi-FS - Multi-Fokussiersystem
1967 entwickelte Nikon das weltweit erste Fokussiersystem, das Aberrationen effektiv unterdrückte, indem es mehrere Linsengruppen bewegte (Close-Range Correction System). Das Multi-Fokussiersystem ist die Weiterentwicklung jenes AF-Systems, bei dem die Positionen mehrerer Fokussiergruppen sehr präzise gesteuert werden, jede durch eine eigene Fokussiereinheit, die alle zusammenarbeiten. Dieses System unterdrückt effektiv verschiedene Arten von Aberrationen, selbst bei Szenen, die aus geringer Entfernung aufgenommen wurden, wo Aberrationen im Allgemeinen eher auftreten. Dies ermöglicht eine überragende Abbildungsleistung ab maximaler Blende, unabhängig von der Brennweite oder dem Aufnahmeabstand. Es trägt auch zu einem schnelleren AF bei. Das Multifokussiersystem ist auch bei lichtstarken Objektiven effektiv.
N - Nanokristallvergütung
Die Nanokristallvergütung ist eine Antireflexbeschichtung, die Nikon ursprünglich für seine hochspezialisierten NSR-Geräte (Step-and –Repeat) entwickelte, die für die Fertigung von Mikrochips eingesetzt werden. Nun können auch Fotografen von dieser fortschrittlichen Technologie profitieren, die Reflexionen an innen liegenden Linsenoberflächen über das gesamte sichtbare Spektrum des Lichts hinweg, praktisch unabhängig vom Einfallswinkel des Lichts und nahezu vollständig unterdrückt. Erreicht wird dies durch eine einzige Schicht aus kristallinen Partikeln in Nanogröße (ein Nanometer ist ein Millionstel Millimeter). Als erster Hersteller macht Nikon diese Technologie in einer stetig wachsenden Auswahl von Objektiven verfügbar.
PF - PF-Linsen
Die von Nikon entwickelte Phasen-Fresnel-Linse (PF) nutzt das Phänomen der Lichtbeugung*, um Farbfehler effektiv zu kompensieren. In Kombination mit einer normalen Glaslinse sorgt sie für eine herausragende Farbfehlerkorrektur. Im Vergleich zu zahlreichen herkömmlichen Kameraobjektiven, deren Funktion rein auf der Lichtbrechung basiert, ist hier dank weniger Linsen ein außerordentlich kompaktes und leichtes Gehäuse möglich.
* Phänomen der Lichtbeugung: Licht tritt in Form von Wellen auf. Eine Wellenfront, die auf ein Hindernis trifft, umgeht dieses und ändert dabei ihre Form und Richtung – dieses Phänomen bezeichnet man als Beugung. In der Optik führt Beugung zu einer Dispersion (Farbstreuung), die der der Brechung entgegengesetzt ist.
PZ - Power Zoom
Der Power-Zoom* wurde im Hinblick auf ein leichtes und reaktionsschnelles Bediengefühl entwickelt. Diese Funktion ermöglicht ein reibungsloses Zoomen mit konstanter Geschwindigkeit und verschiedene Optionen für den Zoombetrieb, einschließlich über Fernbedienungsfunktionen. Das sorgt für komfortable Foto- und Videoaufnahmen.
*Bei einigen Kameras wird diese Funktion nur per Firmware-Update unterstützt.
RD - Abgerundete Blendenlamellen
Die Charakteristik unscharf abgebildeter Bildteile in Vorder- oder Hintergrund (»Bokeh«; jap. »unscharf«) ist für einen natürlichen Bildeindruck von entscheidender Wichtigkeit. Dank der abgerundeten Blendenlamellen von NIKKOR-Objektiven ist deren Blendenöffnung auch beim Abblenden annähernd kreisförmig. Das Ergebnis: Ein schönes, natürliches Bokeh.
RF - Hinterlinsen-Fokussiersystem
Dies ist ein System, bei dem Linsenelemente in mehrere Gruppen unterteilt sind und sich die hintere Gruppe beim Fokussieren bewegt. Die Gesamtlänge des Objektivs ändert sich dabei beim Fokussieren nicht. Die Fokussiergeschwindigkeit des AF-Objektivs kann erhöht werden, da das Gewicht der Fokusgruppe reduziert werden kann. Dieses System hilft auch dabei, Weitwinkel- und Standardobjektive kleiner zu machen.
S-Line
Die Bezeichnung S-Line ist den NIKKOR Z-Objektiven mit der fortschrittlichsten Optik, der höchsten Auflösung und dem schönsten Bokeh vorbehalten.
Nikon stellt hohe Anforderungen an jedes Produkt, das auf den Markt kommt, aber die S-Objektive der unterliegen noch höheren Standards. Dank der Flexibilität bei der Konstruktion, die jetzt durch den größeren Z-Anschluss möglich ist, zeichnen sich die Objektive der S-Serie durch eine hervorragende Punktbildwiedergabe aus, selbst bei den größten Blendenöffnungen.
Die Schärfe von Rand zu Rand bleibt bei allen NIKKOR Z S-Line Objektiven erhalten.
Einige der neuesten Technologien, die in vielen Objektiven der S-Serie zu finden sind: ARNEO-Vergütung, Multi-Fokus-System und Silky Swift VCM.
SIC - Nikon Super Integrated Coating (SIC) garantiert außergewöhnliche Leistung
Nikon-Mehrschichtenvergütung "Super Integrated Coating (SIC)" außergewöhnliche Leistung
Nikon setzt für die Reduzierung von Reflexionen auf Linsenoberflächen eine spezielle Vergütungstechnologie ein. Dadurch wird die Lichtdurchlässigkeit optimiert und Streulichteffekte und Geisterbilder auf ein Minimum reduziert.
Mit der SIC-Mehrschichtenvergütung (Super Integrated Coating) erreicht Nikon eine Reihe von Zielen auf einmal: Eine gleichermaßen effektive Reduzierung der Reflexe über einen großen Bereich des Spektrums, eine hervorragende Farbneutralität und somit eine erstklassige Abbildungsleistung. Insbesondere bei Zoomobjektiven mit vielen Linsen ist die SIC-Vergütung besonders effektiv.
Die Mehrschichtenvergütung jeder einzelnen Linsenoberfläche wird in Abhängigkeit von der Objektivkonstruktion und der Vergütung aller anderen Linsen abgestimmt. Durch eine optimale Auswahl von Typ und Anzahl der Vergütungsschichten auf jeder Oberfläche wird eine insgesamt hocheffektive und farbneutrale Leistung erzielt. Das Ergebnis sind Objektive, deren Qualität ihresgleichen sucht.
SR - SR-Linse
Die von Nikon entwickelte SR-Linse (Short-wavelength Refractive = Brechung kurzer Wellenlängen) besteht aus Glas mit einer hohen und speziell optimierten Dispersion, sodass Licht mit kürzeren Wellenlängen als der von Blau besonders stark gebrochen wird. Dies ermöglicht eine Kontrolle kurzwelligen Lichts, dessen Korrektur ansonsten schwer fällt. Insgesamt ergibt sich dadurch eine präzise Fokussierung mit minimiertem Farbfehler über einen größeren Bereich des Lichtspektrums. Da diese Linse auf die gleiche Art wie eine Linse aus normalem Glas eingesetzt werden kann, kann eine flexiblere optische Konstruktion ohne Einschränkungen der Linsenanordnung erzielt werden. So kann eine hohe Abbildungsleistung bei zugleich kompakten Maßen und geringem Objektivgewicht erzielt werden.
SSVCM - Silky Swift VCM
Silky Swift VCM (SSVCM) ist ein neuer AF-Antrieb, der einen VCM (Voice Coil Motor) und einen neuen, von Nikon entwickelten Steuerungsmechanismus kombiniert. Der fortschrittliche Steuerungsmechanismus enthält Steuerungsteile zwischen der Objektivkammer und der Stelle, an der die Steuerungsstange anliegt, um die Spaltmaße auf ein Minimum zu reduzieren und Vibrationen innerhalb des AF-Antriebs effektiv zu eliminieren. Dank dieser vorteilhaften Eigenschaften bietet das hervorragende AF-Antriebssystem gleichzeitig eine höhere Geschwindigkeit, eine höhere Genauigkeit und einen leiseren AF-Betrieb, wodurch eine bislang unerreichte AF-Leistung erzielt wird. Selbst schwere Objektive können mit hoher Geschwindigkeit und minimalen Geräuschen oder Vibrationen präzise gesteuert werden. Dies ermöglicht es dem Benutzer, die entscheidenden Momente zuverlässig und präzise zu fotografieren, und trägt gleichzeitig zu extrem leisen Aufnahmen sowohl bei Fotos als auch bei Videos bei.
STM - Stepping Motor
Das Autofokussystem des Objektivs wird mittels elektrischer Impulse synchronisiert – ein Impuls veranlasst eine Rotation um einen Schritt. Daraus resultieren gutes Ansprechverhalten und problemloses Starten und Stoppen. Zugleich sorgt der mechanisch einfach gehaltene Aufbau für einen besonders leisen Betrieb. Das ist bei Videoaufnahmen und bei anderen Gelegenheiten nützlich, wenn die Betriebsgeräusche der Kamera stören könnten.
Hinweis: Die Anzahl der kompatiblen digitale Spiegelreflexkameras ist bei AF-P-Objektiven beschränkt. Auch bei kompatiblen Kameras kann für bestimmte Modelle ein Firmware-Update erforderlich sein. Alle Z-NIKKOR-Objektive mit integriertem Autofokus verwenden Schrittmotoren.
SWM - Silent-Wave-Motor
Die AF-S-Technologie von Nikon ist ein weiterer Grund dafür, dass so viele professionelle Fotografen auf NIKKOR-Teleobjektive vertrauen. AF-S-NIKKOR- Objektive nutzen den SWM (Silent-Wave-Motor) von Nikon, der »wandernde Wellen« zur optischen Fokussierung in Rotationsenergie umwandelt. Dies ermöglicht ein schnelles und dabei äußerst präzises und leises Scharfstellen.
VR - Bildstabilisator (VR)
Nikons Bildstabilisatortechnologie VR (Vibration Reduction) erkennt Verwacklungsbewegungen während der Belichtung und kompensiert dies automatisch mithilfe einer beweglichen Linsengruppe im Objektivinneren. Verglichen mit Objektiven ohne Bildstabilisierung werden Freihandaufnahmen ohne Verwacklung mit um bis zu vier Lichtwertstufen längeren Belichtungszeiten* möglich. Das Ergebnis sind verwacklungsfreie Freihandaufnahmen in der Dämmerung oder bei Nacht oder in schlecht beleuchteten Innenräumen. Der VR-Bildstabilisator erkennt automatisch, wenn der Fotograf die Kamera schwenkt – ohne, dass hierfür ein spezieller Modus erforderlich wäre.
*Drei Lichtwertstufen bei VR der ersten Generation; jeweils ermittelt in Nikon-Tests.